Vom 23. bis 25. Mai öffnete unser Hof die Türen für ein besonderes Wochenende: 15 Menschen kamen bei uns auf dem Hof zusammen, um sich mit ihren Klimaemotionen auseinanderzusetzen, in Gemeinschaft und mit den Händen in der Erde.

Wir folgten dem „Work That Reconnects“-Ansatz von Joanna Macy: starteten mit Dankbarkeit, gaben schweren Gefühlen wie Trauer und Angst Raum, entwickelten neue Perspektiven und kamen schliesslich ins gemeinsame Handeln. Zwischen angeleiteten Übungen und Gesprächen zu zweit haben wir zusammen ein Bohnenhaus gebaut und die Biodiversität auf unseren Feldern mit neuen Bepflanzungen erhöht. Am Abend sassen wir dann ums Feuer und liessen den Tag ausklingen.

Was mich besonders berührt hat: Wie wertvoll es für alle war, ihre Klimaangst offen teilen zu können. Zu spüren, nicht allein zu sein mit dem Schmerz über den Zustand der Welt. Und zu erleben, dass man trotzdem ins Tun kommen kann ganz konkret hier bei uns im Garten.



Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch das «Sustainable Impact Program» der ZHAW, der dieses Wochenende möglich gemacht hat.
